Sch-Reinis Einsichten: „Bist du billig oder was?“

Hey du, ja, du bist gemeint? Wieso treibst du dich eigentlich auf der Website einer kleinen Schreinerei herum? Neugier, was wir so machen? Suchst du etwas bestimmtes? Bist du ein Mitbewerber auf der Suche nach Inspiration? Oder beim Googeln bloss falsch abgebogen?

Denn im Netz der Netze ist man doch bedeutend häufiger auf Websites unterwegs, die einem alle möglichen Billigstangebote unter die Augen reiben.  Denn ich mache mir keine Illusionen: Viel von dem, was wir Schreiner anbieten, ist auf dem Netz billiger zu haben.

Bademöbel kommen aus China, die Küche aus Thailand, das Bett aus Bangladesh, der Schrank aus Indien, die Fenster vom Mond – und das Design ist schwedisch, dänisch oder intergalaktisch. 

Das Zeug reist ein paar Tausend Kilometer und geht nach vier Monaten, drei Wochen, fünf Tagen und einer Stunde was kaputt, kommt die Sperrmüllmarke drauf und während der Gerümpel aufs Entsorgen wartet, ist das nächste Rundumglücklich-Paket schon auf dem Weg zu dir nach Hause – Imbusschlüssel, kryptische Montageanleitung und tonnenweise unnötiger CO2-Ausstoss inklusive. Aber das Klima findet ja zum Glück nur draussen statt…

Sorry, wollte dir kein schlechtes Gewissen einreden. Denn genau du stehst ja offenbar nicht auf Billy und Fenster vom Mond.  Sonst wärst du jetzt nicht mehr da!

Ich mute mir zu, zu wissen, warum du noch da bist. Denn ganz bewusst wurde vorgängig ein paar Mal der Begriff «billig» erwähnt. Damit verbunden ist, dass billig nicht nur wenig Geld sondern meist auch geringe Qualität beinhaltet. Doch wenn die Qualität nicht stimmt, wird billig schlussendlich teurer.

Du aber willst dein Mobiliar nicht öfter wechseln als deine Jeans. Deine Fenster sollen nur Licht in die Wohnung lassen. Dein Boden darf nach Holz riechen statt nach Lösungsmitteln. Auf deinen Tisch darf mit der Faust gehauen werden, ohne gleich Kleinholz zu befürchten. Deine Küche soll nicht auch in 9’999 weiteren Haushalten stehen. Kurz gesagt: Du liebst dein Zuhause!

Damit sind wir schon zu zweit. Danke, dass ich immer wieder mehr von deiner Art kennen lernen darf!

Sch-Reini

Forum Goms 2019: Wir sind dabei!

Vom 2. bis 5. Mai findet in Fiesch das achte Forum Goms statt. Zusammen mit Partnern ist die Schreinerei Perren AG erneut mit von der Partie.

 

Seit dem ersten Forum Goms ist die Schreinerei Perren AG ein fester Bestandteil dieser alle drei Jahre stattfindenden, regionalen Gewerbeausstellung. „Für uns ist es wichtig, den direkten Kontakt mit bestehender und potenzieller Kundschaft zu suchen. Zudem ist es Ehrensache, dass wir als regionaler Arbeitgeber eine solche Veranstaltung unterstützen“, ist von Seiten Perren AG zu erfahren.

Gemeinsam mit Partnern

Wie bereits bei der letzten Ausgabe wird sich die Perren AG auch 2019 mit anderen Gommer Holzverarbeitern an einem gemeinsamen Stand präsentieren.  Partner sind die Schreinerei Imhasly aus Lax und die  Holzbauweger AG aus Münster. Übrigens: Ehrengast des diesjährigen Forum Goms ist die Gemeinde Naters.

Chalet umbauen in Bellwald: Kleinod statt Alltag

Ziemlich niedrig, wenig Licht, verwinkelt und Wärmedämmung ein Fremdwort: So präsentieren sich viele Ferienchalets aus den 70ern und 80ern. Das muss nicht so bleiben, wie der Umbau eines Chalets in Bellwald durch die Perren AG unter Beweis stellt.

 

«Luft zum Atmen und Fläche zum Wohnen schaffen», so lauteten die Anforderungen der Bauherren an den Umbau ihres Chalets in Bellwald, das seit zwei Jahren im Familienbesitz war und «etwas» mehr als einen neuen Anstrich benötigte. Gesagt, getan! Unter der Führung der Schreinerei Perren AG vollzog sich der Umbau des Chalets auf zwei Etagen inklusive Planung und Umsetzung innert zehn Monaten – und das, obwohl das Chalet mit Fahrzeugen nicht zugänglich war.

Chalet umbauen mit gutem Auge

Dabei waren der Einbau neuer Fenster und Türen und die Dämmung aller Wände und Decken inklusive Dachschräge nur der Anfang. Der gesamte Innenraum des Obergeschosses wurde bis unter die Dachbalken geöffnet und ausgeräumt und ein Durchbruch des Bodens schaffte dank einer massgefertigten Holztreppe eine direkte Verbindung zum Erdgeschoss. So entstand aus zwei kleinen Wohneinheiten eine stattliche Maisonette.

Der Wohn-Essraum reichte jetzt bis unter das Dach und gab Raum für eine moderne Küche, die auch farbliche Akzente schaffen konnte. Der Raum unter dem Dach wurde zusätzlich als Galerie zugänglich gemacht. Die Möbel wurden in Fichte und Eiche auf Mass gefertigte und verleihen dem Chalet zusätzliche Wertigkeit und ein hohes Mass an Wohnkomfort.

Chaletumbau mit top Wohnqualität

So entstand aus einem alltäglichen Chalet, von denen es in der Schweiz Tausende gibt,, ein wahres Kleinod, das Individualität, Design, hohe Qualität und termingerechte Ausführung an bautechnisch schwieriger Lage perfekt vereint. Hier vereint sich jetzt die herrliche Aussicht mit dem hohen Mass an Wohnqualität!

„Ich wollte schon immer Schreiner werden“

Was dabei rauskommt, wenn einer wird, was er schon immer werden wollte? Benjamin Zumthurm weiss das ganz genau, denn es ist seine Geschichte.

24 Jahre alt, sportliches Bewegungstalent, musikalisch obendrein und Schreiner aus Leidenschaft! Benjamin lacht: „Das tönt nach zuviel Talent! Eigentlich bin ich ein ganz normaler Typ, der zum Glück das machen darf, was ihm Spass macht.“

Schreiner, was sonst?

Und Spass macht ihm der Beruf als Schreiner. „Für mich stand schon in der Primarschule fest, dass ich etwas mit Holz zu tun haben möchte.“ Dabei ist er familiär nicht „vorbelastet“, was seine Berufswahl betrifft. „Ich weiss selbst nicht, warum das für mich klar war. Ich mag einfach den Umgang mit dem Rohstoff Holz und bin gerne dabei, wenn etwas Neues aus diesem natürlichsten aller Baustoffe entsteht.“

Am liebsten auf Montage

Dabei ist sein Lieblingsplatz nicht unbedingt die Werkstatt. „Ich bin lieber auf Montage.“ Am besten sei es, wenn man ein Chalet oder eine Wohnung komplett umbauen könne. „Alles rausreissen und von A bis Z neu aufbauen ist genau mein Ding. Nirgends hat man bei der Arbeit mehr Abwechslung, als bei solchen Renovationen.“ Das ist es auch, was er an seinem Arbeitgeber schätzt. „Wir sind nicht nur auf einen Bereich spezialisiert und montieren die ganze Woche Fenster oder legen Böden. Wir arbeiten in vielen Bereichen und das gefällt mir.“

Lernen und weiterkommen

Kein Wunder, dass er sich nicht zweimal bitten liess, als sein Chef ihm die Weiterbildung zum Fachmonteur VSSM ans Herz legte. Die Ausbildung legt den Schwerpunkt auf der eigenständigen und hochwertigen Vorbereitung und Umsetzung der Montage auf anspruchsvollen Baustellen. Dazu gehören auch der passende Führungsstil und die Kommunikation mit Kunden, Planern und anderen Handwerksbereichen.

„Hier konnte ich mein Erfahrung mit einbringen und in der vierwöchigen Ausbildung gleichzeitig in viele Bereiche tiefer reinschauen und mehr interessante Details kennen lernen.“ Details, die ihn dazu befähigen, künftig ganze Montageaufträge im Team  selbständig zu planen und umzusetzen. Was Benjamin zu einem Garanten für weiterhin hochstehende Qualität in der Montage bei der Schreinerei Perren AG macht.

 

Mehr Infos zu Umbauten gibt es hier.